Die Ausgangslage: Modernisierung ohne Kälte
Im Rahmen einer Gesamtsanierung erhielt ein Solothurner Mehrfamilienhaus neue Eichenparkett-Stufen im Treppenhaus. Das bestehende, in die Jahre gekommene Metallgeländer sollte ebenfalls ersetzt werden — die Eigentümerschaft wollte jedoch kein rein technisches, kaltes Metallgeländer, sondern eine Lösung, die zum neuen, warmen Bodenbelag passt.
Die Lösung: Metall für die Statik, Holz für die Haptik
Wir haben ein filigranes Staketengeländer aus weiss pulverbeschichtetem Stahl vorgeschlagen, ergänzt durch einen aufgesetzten Handlauf aus massiver, geölter Eiche. Diese Kombination verbindet die statische Zuverlässigkeit und schlanke Optik von Stahl mit der angenehmen Haptik und Wärme von Massivholz — genau der Mittelweg, den sich die Eigentümerschaft gewünscht hatte.
Der Handlauf wurde im ergonomischen Rundprofil mit 42.4 mm Durchmesser gefertigt und in der nach SIA 358 vorgeschriebenen Höhe von 90 cm über der Stufenvorderkante montiert. Die Holzmaserung wurde bewusst so ausgewählt, dass sie zum Farbton des neuen Eichenparketts passt.
Fertigung und Montage in der besetzten Liegenschaft
Da das Haus während der Sanierung durchgehend bewohnt war, wurde die Fertigung der Geländerelemente vollständig in unserer Werkstatt vorbereitet, sodass vor Ort nur noch die eigentliche Montage anfiel. Diese wurde in enger Abstimmung mit den übrigen Handwerkern — insbesondere dem Parkettleger — terminiert, um Beschädigungen an den frisch verlegten Stufen zu vermeiden.
Das Ergebnis
Das neue Treppenhaus wirkt heute deutlich heller und wohnlicher als zuvor. Mehrere Bewohner haben der Verwaltung positiv zurückgemeldet, dass sich der Handlauf trotz des modernen Gesamtbilds angenehm warm und einladend anfühlt.









